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Tipps und Tricks
Kompakt packen:
Leider ein bekanntes, bemitleidenswertes Bild: Festival-Mitstreiter, denen am Weg vom Auto/Bus zum Campingareal auf halber Strecke die selbst gebastelte Transport-Konstruktion zu Bruch gegangen ist. Kinderwägen oder Kisten mit angeschraubten Rädern scheinen zwar super Ideen zu sein, man vergisst aber leider zu gerne, welches Gewicht durch einige Paletten Bier + Zelt + div. Kleinkram zusammenkommt und wie sich das durch lockere Packweise schwerpunkttechnisch auf so eine Konstruktion niederschlägt.

Auch wir waren mal der Meinung, dass man so ein Vehikel mit Leichtigkeit selber basteln kann, was aber damit endete, dass wir nach einem Totalschaden desselbigen viermal den Weg vom Parkplatz zum Zeltplatz latschen „durften“. Mittlerweile schwören wir auf unsere Sackkarren, auf denen wir sämtlichen schweren Kram gut mit Spanngurten festgezurrt transportieren. Es reicht schließlich, wenn man bei brütender Hitze, Klamotten & Co im Rucksack teils kilometerweit schleppt. Als Luxusvariante, die sich aber garantiert rechnet, würden wir zu einem Bollerwagen raten, auf den man, je nach Ausführung, dann schon mal bis zu 100 kg packen kann. Spanngurte sind auf unwegsamem Gelände unerlässlich.
(alles zu finden unter Transport)

Duschgel und dergleichen in Tüten einpacken:
Jeder, dem das schon mal passiert ist, weiß wovon ich rede: das Duschgel (Handcreme, Sonnenmilch usw.) ist geplazt oder der Verschluß ist während des Transportes aufgegangen und hat sich quer über den Inhalt des Rucksackes verteilt und wurde durch das weite Latschen wunderschön in die Klamotten einmassiert.
Die Chancen, diese Sauerei auf einem Festival wieder hinzukriegen gehen gegen Null. Das Einzige was sich da unserer Erfahrung nach bewährt hat, ist alle auslauffähigen Mitbringsel im Rucksack in einer Extratüte einzupacken.
Festes Schuhwerk:
Ja wir wissen … Festival = Sommer-Sonne-Urlaubsgefühl = Flip-Flop-Hurra. Aber 1. bin ich sicher nicht die Einzige, die sich bereits beim Gehen vom Auto zum Campingareal wunde Zehen gelaufen hat und 2. so schade es ist, aber das Wetter ist oft launisch und bei 20 cm Schlamm verliert man feste Schuhe bzw. Gummistiefel wesentlich schwerer.
Außerdem gestaltet sich ein nächtlicher Dixi-Besuch mit geschlossenen Schuhen auch angenehmer ;-)

Dixi:
Tja Jungs, wir wissen Ihr habt grundsätzlich einen mehr oder weniger großen Vorteil.
Bierkonsum wird einfach am Zaun in freier Wildbahn ausgeglichen, aber auch Ihr müsst irgendwann mal in die netten, nicht immer 100%ig sauberen Kabinen.
Tip 1: falls irgendwie planbar, empfehlen wir dafür den Zeitpunkt kurz nachdem die Putzkolonne
da war (meistens am Morgen)
Tip 2: nicht auf das Klopapier vergessen
Tip 3: Stirnlampe! Die eine Hand hindert die Hose daran, den Boden zu berühren, die zweite hält sich krampfhaft an der Tür Fest, da die Oberschenkelmuskulatur beim Feiern oft nicht das hält was sie verspricht und die dritte Hand (???) hält das Klopapier. Also sei’s wie’s sei, man hat sowieso schon zu wenige Hände. Wie gut wenn zumindest die Lampe am Kopf ist und man so nicht im Dunkeln in die eine oder andere Sauerei tappt ;-)
Tip 4: Feuchttücher haben sich für diverse Lagen bewährt und sei’s nur, um ab und zu mal die Hände sauber zu bekommen.
Plastiksäcke:
Ein einziger kurzer Regenschauer genügt und aus festgetrammpelten Fußpfaden wird eine
Schlammbahn, die es in sich hat.
Außerdem gibt es immer wieder Festival-Besucher, die sich in entstandenen Schlammlöchern sulen und anschließend im Vorbeigehen spontan kuscheln wollen, was ja ab und zu ganz lustig ist, aber was macht man dann mit der "dezent" verschmutzten Kleidung???
Schlammig und durchnässt ins Zelt legen? Genau dafür haben wir immer Plastiksäcke mit.
1. um nasse und schlammige Kleidung "extra" zu horten
2. um sich bei starkem Regen eine Regenkleidung zu schneidern (Gaffa nicht vergessen).
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